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"Cautio Criminalis": LINK
Gibt es so was wie kreatives ADHS? Im Falle Eldars anscheinend schon, denn kaum erscheinen dieser Tage bei Caustic die neue Scheibe „Amaterasu Shiroi" und Cold Meat kündigen „Amesha Spantis“ an, veröffentlicht Skullline gleich drei CDs der umtriebigen Spanier auf einen Schlag, ganz abgesehen von den ganzen Samplerbeiträgen, die ebenfalls noch zu Buche schlagen. So viel Veröffentlichungswahn ist suspekt und auch wenn die drei CDs Demos aus den Jahren 2003 bis 2006 enthalten, so stellt sich die Qualitätsfrage automatisch. Bei allen drei Alben sind diese Bedenken jedoch unbegründet und alle Befürchtungen, es würde sich hinter um mindere Resteverwertung handeln, werden widerlegt. Was „Aedegina“, „Cautio Criminalis“ und „Askataan“ allerdings mit Industrial zu tun haben, will sich mir nicht recht erschliessen. Irgendwie klingt das Material stark vom New Age beeinflusst, von sphärischen und grösstenteils sehr ruhigen Weltraumklängen und SciFi-Einflüssen geprägt. Leider hat bei einem der Stücke Kenji Siratori seine Finger im Spiel, was bei einer Benotung schon fast wieder einen Punkt Abzug bedeutet hätte. Kultstatus und CyberElectronik hin oder her. Die CDs sind jeweils limitiert auf 100 Kopien und wer die übrigen Werke Eldars sein Eigen nennt und die Demosongs für unverzichtbares Kulturgut hält, bitte bei Skullline bestellen.